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Fadengrafiken
1977-1983
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Beschreibung

Das grundlegende Gestaltungselement all dieser Fadengrafiken ist der geradlinig über eine Fläche geführte Kupferdraht. Aus der Zuordnung einer Vielzahl gespannter Fäden im waagerechten, senkrechten oder diagonalen Verlauf entstehen Fadenverdichtungen sowie Fadenüberkreuzungen. Es ist erstaunlich, wie jedesmal bei einer Abfolge von Fadenüberkeuzungen kurvige Formbegrenzungen sich wie von selbst ergeben. Auch die zunächst kompliziert erscheinenden bildnerischen Kompositionen sind aus dem Linienspiel geradlinig gespannter Fäden entstanden und lassen sich auf wenige einfache Grundformen zurückführen.

Da sich aus der Kombination mehrerer einfacher Grundformen bereits interessante Musterungen ergeben, die jeder nach einigen Versuchen mühelos selbständig gestalten kann, sollen die hier dargebotenen Beispiele nicht ausschließlich als Vorlage dienen, sondern sie sollen zu weiteren eigenen Gestaltungsversuchen anregen.

Als Untergrund für Fadengrafiken wurden Preßspanplatten mit schwarzem DC-fix überzogen. Die verwendeten Nägel waren aus Messing. Die Verwendung eines Kupferdrahtes (Spule) bewirkt, daß sich mit jeder Änderung einer Lichtquelle oder des Blickwinkels die Reflexion ebenfalls verändert.

Diese HTML-Seite über die Fadengrafik war mein erster Versuch, Style-Sheets einzusetzen. Diese eröffnen unter anderem völlig neue Möglichkeiten beim Webseiten-Layout, wie z.B. eine pixelgenaue Positionierung von Elementen. Außerdem lassen sich diese übereinanderlegen, sodaß sie sich teilweise überdecken.
Es kann jedoch vorkommen, daß der Internet Explorer und Netscape die einzelnen Befehle verschieden interpretieren, wodurch es zu fehlerhaft wirkenden Seiten bei Anwendern, die keine Style-Sheet-fähigen Browser benutzen, kommen kann. So unterstützt z.B. Netscape 3.x noch keine Style-Sheets.